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Taslima Akhter in Deutschland

Das Friedrich-von-Alberti-Gymnasium in Bad Friedrichshall hat das große Glück, dass Frau Taslima Akhter, Photografin und Aktivistin der „Bangladesh Garment Workers Solidarity“ nach Deutschland kommt. 2013 wählte das Time Magazine ihr Foto zu den „Top 10 photos of the year“ und sie erhielt den „Best Photographer Award“ der 5. Dali International Photography Exhibition in China. Ihre Fotoserie „The Life and Struggle of Garment Workers“ gewann den 3. Preis des „Julia Margaret Cameron Award“.
Mit Hilfe eines privaten Spenders konnten wir eine Einladung nach Bad Friedrichshall aussprechen.

Sie wird verschiedene Schulen und Institutionen in Baden-Württemberg besuchen und

am 25. Juli um 14.00 ihre Fotoausstellung zu den Lebensverhältnissen der Textilarbeiterinnen in Bangladesh im Friedrich-von-Alberti-Gymnasium eröffnen.

 

Zur Person:

Taslima Akhter ist eine aus Bangladesch stammende Fotografin, welche die Umstände in ihrem Land dokumentiert.
So sind beengte Lebensverhältnisse, die beim Betrachter Beklemmung und Unwohlsein auslösen, ihr Hauptmotiv.
Frau Akhter studierte Verwaltungswissenschaften an der Universität ihrer Heimatstadt und dann Fotografie am Pathshala South Asian Media Institute.
Seither arbeitet sei als freie Fotografin und Dozentin für Fotojournalismus am Pathshala. Außerdem engagiert sie sich als Koordinatorin der „Bangladesh Garment Workers Solidarity“, einer Organisation zur Unterstützung der Textilarbeiter in Bangladesch. (Quelle: Wikipedia)
Das Friedrich-von-Alberti-Gymnasium hat seit 2016 mit Frau Akther Kontakt und unterstützt die „Bangladesh Garment Workers Solidarity“. Für die Nutzung von Bildern für eine „Textilbox“ konnten wir Rechte erwerben (siehe Anhang), daneben hat die Schülerfirma „Jacke wie Hose“ den kompletten Gewinn aus dem Projekt „Schule als Zukunftsstaat“ gespendet. Damit konnte die neue Webseite der Organisation von Taslima Akther unterstützt werden. Auch aus diesen Geldern konnte die Webseite (www.athousandscries.org) sowie Protestaktionen zum vierten Jahrestag des Rana Plaza Unglück unterstützt werden.

 

Entschlossen vor diesen Schusswaffen der Polizei zu stehen,
den Mut zu haben das eigene Leben zu geben –
denn in diesem Moment sind der Respekt und die Würde von größerer
Bedeutung als die Liebe zum eigenen Leben.
Wir glauben, dass eine solche Stärke und Überzeugung nur in den Herzen
der Ehrenhaften, Gerechten und politisch Interessierten wachsen kann.
(Taslima Akhter)